Tellenwallfahrt 24. Mai 2019


Erstmals mit dem Bus zum Schlachtjahrzeit

Fis. Weil der Landungssteg an der Tellsplatte vorläufig nicht mehr mit den Schiffen des SGV angefahren werden kann, entschloss sich der Regierungsrat das Pilgervolk von Uri mit Extrabussen vom Bahnhof Flüelen nach der Tellsplatte zu befördern.

Seit 1561 pilgert das Urnervolk mit den Behörden  zur Tellskapelle nach Sisikon.  Um beim „ewigen“ Jahrzeit allen, „welche um Vaterlands Willen umgekommen sind“ zu gedenken. Der Brauch geht auf eine Stiftung der Dreifaltigkeitsbruderschaft  von Altdorf zurück.

1884 in einer Zeit, als die Tellsgeschichte angezweifelt wurde, erklärte der Landrat die Prozession zur offiziellen Landeswallfahrt. Die Kosten übernimmt der Kanton Uri.

Bis 1965 bedeutete die Wallfahrt ein Fussmarsch von Flüelen zur Tellskapelle am See. Danach fahren das Urnervolk und die Behördenmitglieder mit dem Schiff zur Tellsplatte. Dabei wird ein Rosenkranz gebetet. 


Mit dem Bus zum Hotel Tellsplatte

 Weil der Landungssteg an der Tellsplatte vorläufig nicht mehr mit den Schiffen des SGV angefahren werden kann, entschloss sich der Regierungsrat das Pilgervolk von Uri mit Bussen der AAG Uri zum Hotel Tellsplatte zu befördern. Gleichzeitig fand auch eine Wallfahrt zu Fuss  von Flüelen zur Tellskapelle am See statt.

 In der Tellskapelle umrahmte der Kirchenchor Spiringen unter der Leitung von Matthias Kunz den von Pfarrer Daniel Krieg zelebrierten Gottesdienst. Ehrenprediger Pfarrer Jan Strancich Spiringen  verknüpfte in seiner Predigt Heimat,Geschichte, Religion und Tradition miteinander. Der Landammann Roger Nager verlas die Namen der Gefallenen. 

Nachdem der Schweizer Psalm verklungen war setzte sich die 120 köpfige Pilgerschar mit einer brennenden Kerze in der Hand über den Fussweg zu den wartenden  Bussen bei Hotel Tellsplatte in Bewegung.

Der grösste Teil der Wallfahrenden genoss in Flüelen die vom Regierungsrat offerierten Chäschüechli.


Die Pilgerschar auf dem Fussweg hinunter zur Tellskapelle am See

Ehrenprediger Pfarrer Jan Strancich Spiringen verknüpfte in  seiner PredigtHeimat, Religion und Geschichte.


Nachdem der Schweizerpsalm verklungen war setzte sich die Pilgerschar mit brennenden Kerzen  auf den Fussweg Richtung  Hotel Tellsplatte in Bewegung


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